
Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Artikel 2
Jeder hat Anspruch auf die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten ohne irgendeinen Unterschied, wie etwa nach Rasse, Hautfarbe, Geschlecht, Sprache, Religion, politischer oder sonstiger Überzeugung, nationaler oder sozialer Herkunft, nach Eigentum, Geburt oder sonstigen Umständen.
Weiters darf keine Unterscheidung gemacht werden auf Grund der politischen, rechtlichen oder internationalen Stellung des Landes oder Gebietes, dem eine Person angehört, ohne Rücksicht darauf, ob es unabhängig ist, unter Treuhandschaft steht, keine Selbstregierung besitzt oder irgend einer anderen Beschränkung seiner Souvernität unterworfen ist.
Die bahrainische Staatsbürgerin ist am 20. Februar aus der Haft entlassen worden. Sie hatte am 12. Februar an Protesten festgenommen und war der "illegalen Versammlung" angeklagt worden.
Khaled al-Johani soll sich vor einem Sonderstrafgericht in Saudi-Arabien verantworten. Er wollte 2011 an einer Demonstration teilnehmen. Amnesty betrachtet ihn als gewaltlosen politischen Gefangenen.
Der Syrer Ahmed Andora ist am 27. Januar aus der Haft entlassen worden. Die Gründe für seine Inhaftierung und Freilassung sind nicht bekannt. Er wurde ohne Anklage vier Monate lang festgehalten.
Der Russe Rustam Aushev ist seit dem 17. Februar verschwunden. Seine Familie geht von einer Entführung durch Sicherheitskräfte aus und fürchtet um sein Leben.
Öffentlicher Druck ist das wirksamste Mittel, um Menschen vor Folter, Vergewaltigung oder dem sogenannten "Verschwindenlassen" zu retten. Helfen Sie uns, diesen Druck zu erzeugen und Menschenrechtsverletzungen zu stoppen. Oft zählt dabei jede Minute und vor allem jede Stimme. Auch Ihre! Werden Sie mit uns aktiv! Eine Übersicht aller Eilaktionen finden Sie hier.
Amnesty International befürchtet, dass Oppositionelle und Journalisten anlässlich der anstehenden Präsidentschaftswahlen am 26. Februar im Senegal eingeschüchtert werden und es zu gewaltsamen Übergriffen durch Sicherheitskräfte kommt. Bereits in den vergangenen Wochen ging die Regierung immer wieder mit Gewalt gegen Protestierende vor, die friedlich gegen die umstrittene dritte Präsidentschaftskandidatur des amtierenden Staatsoberhauptes Abdoulaye Wade demonstrierten.
Der britische Musiker Sting unterstützt auch im Rahmen seiner aktuellen Tour "Back to Bass" die Arbeit von Amnesty International. Amnesty-Aktivisten werden bei den Konzerten Unterschriften gegen die Ölverschmutzung des Nigerdeltas und die damit verbundene Zerstörung der Lebensgrundlagen der Bevölkerung durch Shell und andere Erdölkonzerne sammeln.
Eine Delegation von Amnesty International war in den vergangenen Wochen in Libyen, um sich ein Bild von der Lage vor Ort zu machen. Das Fazit: die bewaffneten Milizen in Libyen begehen weitreichende Menschenrechtsverletzungen vor allem an mutmaßlichen al-Gaddafi-Anhänger und verhindern so den Aufbau eines neuen Staates.
50 Aktivisten von Amnesty International protestieren mit Klebeband über ihren Mündern mit der Aufschrift "ICH SAGE NEIN ZU MILITÄRPROZESSEN GEGEN ZIVILISTEN". Henning Franzmeier, Ägypten-Experte von Amnesty International steht für Interviews zur Verfügung.
Hoffen auf Freiheit. Die arabische Welt wandelt sich rasant. Wenige Monate nach dem Umsturz macht sich aber auch Ernüchterung breit: In Ägypten besitzen die alten Eliten weiterhin viel Einfluss. In Tunesien sind hunderttausende Flüchtlinge gestrandet. Der Traum von einem besseren Leben lässt sich jedoch nicht mehr verbieten. Wie bei den Jugendlichen im Gaza-Streifen. Sie kämpfen mit ihren Mitteln für mehr Freiheit.
Zur weltweiten Lage der Menschenrechte. Der Amnesty International Report 2011 liefert Daten und Fakten zum aktuellen Stand der Menschenrechtssituation in 159 Ländern der Welt. Er ist ein Appell an die Weltöffentlichkeit, nicht die Augen zu verschließen, sondern Menschenrechtsverletzungen aktiv entgegenzutreten.